Wir haben uns selbst vorgenommen, jeder wer mag, für sich und ganz in Ruhe zu Hause, in ein bis zwei Sätzen aufzuschreiben, was uns an unserer Selbsthilfegruppe hilft und guttut:

  • Nach dem Tod meiner Frau habe ich bei AGUS Menschen gefunden, die meine unterschiedlichen Gefühle wirklich teilen können und die mir das Gefühl gegeben haben, dass meine Gefühle (Wut, Trauer, Scham) erlaubt sind.
  • Man ist nicht alleine mit seiner Trauer. Es gibt Menschen, die genau wissen, wie ich mich fühle. Man tauscht sich aus. Durch die unterschiedlichen Mitglieder bekommt man auch unterschiedliche Sichtweisen, auch Ratschläge, auf die man selber nicht gekommen wäre.
  • Die AGUS Gruppe gibt mir die Möglichkeit, Gedanken und Gefühle mit Menschen auszutauschen, die ähnliches erlebt haben und deshalb nachvollziehen können, wovon ich spreche. Neben der Gesprächsmöglichkeit bietet mir die Gruppe praxisnahen Rat von Betroffenen, der sich von der parallelen, psychologischen Fachberatung unterscheidet.
  • Die Gruppe hat mir geholfen mit dem Tod meines Bruders "zu leben". Das Verständnis derer, denen "gleiches" widerfuhr, waren (und sind es immer wieder) für mich sehr tröstend und hilfreich!
  • Nach dem Suizid meines Sohnes fühle ich mich wie "aus der Welt gefallen". In der AGUS-Gruppe treffe ich auf Menschen, die ebenso empfinden und mir zeigen, dass ich in meiner Extremsituation nicht alleine bin.
  • Mir hilft die Gruppe immer wieder mich zu erden und zu mir zu kommen. Weil ich mich hier - auch wenn ich grad vielleicht einmal keine Lust dazu hatte - mit dem Verlust meines Vaters auseinandersetze, mit dem was dieser Verlust heute in mir auslöst, und dabei die Erfahrung mache nicht alleine zu sein.                                                                                                                 

                                                                                                                       

   
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